Selbstgemachte haltbare Gemüsebrühe

Schön bunt erstrahlt die selbstgemachte Gemüsebrühe in der Küche - bewahrt sie aber kühl auf.
Schön bunt erstrahlt die selbstgemachte Gemüsebrühe in der Küche - bewahrt sie aber kühl auf.

Keine Geschmacksverstärker und auch sonst keine Zusätze und ein trotzdem toller Gemüsegeschmack? Geht das wirklich? Ja, es geht - mit eingesalzenem Gemüse! Lasst euch von dem Wort "eingesalzen" nicht abschrecken. Das Salz macht unser Gemüse haltbar, uns aber nicht krank. Zu viel Salz ist ungesund, ja, aber in diesem Fall verstärkt es den Geschmack und lässt unser Gemüse im Glas rund ein Jahr bei kühlen Temperaturen genüsslich auf den Einsatz warten.

Ihr müsst das Gemüse in ganz feine Würfel schneiden.
Ihr müsst das Gemüse in ganz feine Würfel schneiden.

Nur zwei Zutaten

Je nach dem wie viele Gläser ihr mit eurer "Gemüsebrühe" füllen wollt, braucht ihr natürlich auch Gemüse. Für mehrere Gläser bietet sich für den Anfang eine Menge von 1,5 Kilogramm Suppengrün und Kräuter an. Geeignet sind Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Möhren, Lauchzwiebeln, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Oregano und Liebstöckel. Nun schneidet ihr alles in winzigkleine Würfel, schüttet es in eine Schüssel und gebt rund 230 Gramm Salz dazu, mischt alles durch und füllt es dann in Gläser. Bitte drückt die Masse gut an, so dass kaum Luft im Glas bleibt. Dann schließt ihr die Gefäße und könnt sie - am besten gekühlt im Keller oder Kühlschrank - aufbewahren.

Vergesst auf keinen Fall das Salz, das sorgt für die Haltbarkeit.
Vergesst auf keinen Fall das Salz, das sorgt für die Haltbarkeit.

Und immer wenn ihr mal wieder zu eurer gekörnten Brühe greifen wollt, könnt ihr euer gesalzenes Gemüse aus dem Schrank holen und damit würzen - es ist gesünder und schmeckt auch noch besser. Probiert es einfach mal aus - vielleicht am Anfang nur mit der Hälfte der Menge? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungsberichte! :-)